Nachbericht für Webco am 4.6.2019: HR International

Zahlen, Daten und Fakten

Die Webconference am 4.06.2019 hatte den Fokus auf „Erfolgreiche internationale HR-Arbeit“. Es haben sich zu dieser speziellen Fachkonferenz über 110 Teilnehmende angemeldet und auch teilgenommen. Der Fokus dieser Fachkonferenz lag darauf, „Baustellen“ zu betrachten, die eine Entsendung von Mitarbeiter/innen ins Ausland mit sich bringen können. Es folgten 3,5 Stunden geballte Webinar-Kompetenz, die durch 5 Referenten glänzte. Vorgestellt wurden u.a. Branchenlösungen zur: Beschäftigungsfähigkeit, Motivation und Mitarbeiterbindung, Sprachkompetenz-Gewinnung, Cloudbasierter Software zum strategischen HR-Management sowie Themen zur Arbeitswelt 4.0 und der neuen Entsenderichtlinie.

Die Fachkonferenz wurde von Annette Öhlschläger, Personalentwicklung (M.A.) moderiert.

International Employee Experience und Engagement –

Als erster ging Herr Lazik in den Ring, Direktor für die DACH-Region der Peakon GMBH. Mit dabei war seine Kollegin Frau Tang, die den Einstieg in die Thematik eröffnet. Herr Lazik stellt das „Peakon Modell zum Engagement“ vor, das auf 60 Jahre Organisationspsychologie-Forschung, zurückgreifen kann. Das Modell ermöglicht valide Prognosen zur Mitarbeitermotivation und kann helfen eine positive Kultur im Unternehmen zu schaffen. Es ist ein einzigartiges Feedback-Instrument, das bis 250 Tage im Voraus erkennen kann, ob z.B. Abwanderungsgedanken gehegt werden. Veränderungswünsche und Verbesserungsvorschläge können vom Mitarbeitenden in individuell vorgesehenen Zeitfenstern, geäußert werden. Ein Unternehmen kann dadurch rechtzeitig reagieren, und einer kostenintensiven Fluktuation entgegenwirken.

Sprachbarrieren überwinden und Kosten sparen!

Frau Bienya Kaya ist mehrsprachige Beraterin und kurzfristig für den angekündigten Referenten Daniel Schulze Zumkley, Business Development Manager Europe, der Firma Rosetta Stone, eingesprungen. Sie stellt die umfangreichen Sprachlernlösung von Rosetta Stone® Catalyst® vor, die den Unternehmen die Möglichkeit bietet, Mitarbeiter/innen flexibel und auf allen Lernniveaus in 24 Sprachen weiterzubilden. Aufgrund der online gestützten Lernvoraussetzung kann ein eigenes Lerntempo bestimmt werden. Sie zeigt die versteckten Kosten auf, die Sprachbarrieren darstellen können und erläutert das Individualisierte und skalierbare Sprachtraining das hilft, Firmenkosten zu senken.

Das passende Werkzeug: Mit People Science zur People Company

Alexander Warmers, Product Marketing Manager CEU der Firma Sage stellt die umfangreichen Möglichkeiten der Cloudbasierten Software im HR-Bereich vor. Umfangreiche Mitarbeiterinformationen schnell und gezielt abrufen und analysieren zu können sowie Herstellung von Transparenz zeichnen die Software aus. Ziel ist es unter anderem auch seine Mitarbeiter/innen zu kennen und kompetenzbasiert zum Einsatz zu bringen. Langfristig ein strategisches HR-Prozess-Management aktiv zu gestalten sowie zu analysieren und somit rechtzeitig auf Ereignisse in der Zukunft reagieren zu können, zeichnet die Software aus, die das komplette HR-Thema cloudbasiert auf deutschen Servern bereitstellt.

Recruiting wird operativ als Lückenfüller für Fluktuation missbraucht

Von unterwegs zugeschaltet referierte Marcus K. Reif, HR-Director Chief People Officer und langjähriger Blogger zu dem Thema Recruiting. Er stellt die Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0 dar und die damit verbundenen Chancen und Risiken. Er sieht als Kernaufgabe der Zukunft, die Veränderungen in den HR-Disziplinen zu managen. Ein Kulturwandel der aktiv zu gestalten ist und die Bereitschaft voraussetzt, tradierte Muster los zu lassen, sind wesentliche Bestandteile der bevorstehenden HR-Revolution. Der Einsatz von kompetenzbasierten Anforderungsprofilen als Beispiel kann eine Plattform sein, „New Work“ gezielt anzustreben und umzusetzen. Er fordert u.a. eine „maximale Steigerung der Partizipation und Mitsprache der Mitarbeiter“.

Plädoyer für ein Strategisches Entsendemanagement

Annette Öhlschläger, kompetenzbasierte leidenschaftliche Personalentwicklerin (M.A.) und Beraterin hat die komplexen Auswirkungen der EU-Entsenderichtlinie, die bis Mitte 2020 in Deutschland umgesetzt werden muss, am Beispiel Österreichs, dargestellt. Sie hat aufgezeigt, dass es empfehlenswert sei, in Zukunft einer Strategie zu folgen, um die Entsendungen so rechtssicher als möglich zu gestalten und zudem adäquat Mitarbeiter/innen orientiert. Unter anderem die Tatsache, dass zukünftig die Gesetze und Richtlinien eines jeden Gastlandes gelten, stellt eine große Herausforderung an alle Personalverantwortlichen dar. Alleine 9 Gesetze/Richtlinien gelten in Österreich, die vom Entsendeland eines Mitarbeitenden, zu berücksichtigen sind. Je nach Verstoß, drohen hohe Geldbußen bei Nichtbeachtung.

Wir hoffen Ihnen einen Mehrwert geboten zu haben und freuen uns, wenn wir Sie zu einen der nächsten Themen wieder begrüßen dürfen.

Herzliche Grüße, Annette Öhlschläger

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